Die Mitbestimmungsmöglichkeiten von Eltern bei pädagogischen und organisatorischen Fragen sind im Schulmitwirkungsgesetz geregelt, und damit auch ihre Einflussnahme auf die Entwicklung des Schulprogramms. Man kann aber nicht den Eltern zuliebe eine Schule alle vier Jahre gemeinsam neu erfinden. Es ist auch nicht möglich, alle Prozesse, die zur Erarbeitung eines Schulprogramms geführt haben, noch einmal nachzugestalten. Die Gesamtverantwortung für die zuverlässige Umsetzung der pädagogischen Leitideen einer Schule tragen die MitarbeiterInnen. Da sich die Mitbestimmung von Eltern nicht auf das Abnicken von Beschlüssen in der Schulkonferenz beschränken soll, wurden Formen und Rituale geschaffen, die einen echten Einfluss der Eltern möglich machen.
In den Pädagogischen Arbeitskreisen treffen sich Eltern und MitarbeiterInnen, um gemeinsam an einem pädagogischen Thema zu arbeiten (z.B. AK Inklusion, AK Verkehr,....). Sie werden von der Schulkonferenz jährlich neu eingerichtet und tagen etwa einmal monatlich abends. Die PA's können aktuelle pragmatische Probleme lösen, aber auch konzeptionelle Veränderungen des Schulprogramms vorbereiten. Ihre Arbeitsergebnisse fließen über die Schulkonferenz in die Klassenpflegschaften und alle anderen innerschulischen Gremien zurück.
Vor besonders wichtigen Entscheidungen wird eine Schulgemeindeversammlung einberufen. Dort werden die Vorschläge des PA's vorgestellt und diskutiert.
Elternmitarbeit und -mitverantwortung ist existentiell wichtig bei Gremien wie dem Förderverein und dem Vorstand des InGaR e.V.. Hier arbeiten Eltern und MitarbeiterInnen ähnlich eng zusammen wie bei den Aktionstagen.
Unter das Stichwort Kommunikation und Kooperation fallen auch die Feste und Feiern in der Schule (einschließlich ihrer Vorbereitung). Dabei haben die Kinder-Eltern-Feste neben den Elternabenden einen besonderen Stellenwert bekommen für das Kennenlernen der Eltern untereinander.
Bei den zahlreichen Terminen und Einladungen ist die Elternmappe ein wichtiges Instrument zur Weitergabe von Informationen. Sie nimmt auch die Rückläufe auf, oder Anfragen von Eltern.
Das wichtigste zuletzt: der Austausch über das einzelne Kind durch die ausführlichen Lernentwicklungsberichte an den Elternsprechtagen.